Press Release
Neue Umfrage: So verändert die Teuerung die Schweizer Grillsaison

Die Grillsaison gehört für viele Schweizerinnen und Schweizer zum Sommer dazu. Doch steigende Preise für Fleisch, Wurstwaren und andere Lebensmittel verändern das Kaufverhalten. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Too Good To Go zeigt: Statt einfach nur zu sparen, kaufen viele Konsumentinnen und Konsumenten bewusster ein.
So achten 40 Prozent der Befragten beim Kauf von Grillgut heute stärker auf Preise und Aktionen. Gleichzeitig kaufen 19 Prozent bewusst kleinere Mengen und entscheiden sich dafür häufiger für hochwertigere Produkte. Ebenso viele geben an, ihre Grillabende genauer zu planen als früher.*
Die Ergebnisse deuten auf ein Umdenken hin: Preisbewusstsein und Genuss schliessen sich nicht aus. Viele Schweizerinnen und Schweizer achten stärker darauf, was sie einkaufen, wie viel sie benötigen und wie sie Lebensmittel möglichst vollständig nutzen können.
Diese Entwicklung beobachtet auch die Köchin, Gastronomin und NENI-Gründerin Haya Molcho. Für sie bedeutet bewusster Konsum nicht Verzicht, sondern einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln – vom Einkauf bis zur Verwertung von Resten. Gerade beim Grillieren sieht sie grosses Potenzial, Produkte vielseitig zu verwenden und gleichzeitig Food Waste zu vermeiden.
Fünf Tipps von Haya Molcho für mehr Genuss und weniger Food Waste beim Grillieren
Bewusster Konsum beginnt nicht erst am Grill, sondern bereits beim Einkauf. Wer Mengen gut plant, Lebensmittel richtig lagert und Reste kreativ weiterverwendet, kann Food Waste vermeiden, Kosten sparen und hochwertige Produkte länger geniessen. Haya Molcho teilt fünf einfache Massnahmen für eine genussvolle und nachhaltigere Grillsaison:
- Das ganze Produkt wertschätzen
Nicht immer müssen es die klassischen Edelstücke sein. Weniger bekannte Fleischstücke überzeugen häufig mit viel Geschmack und eröffnen neue kulinarische Möglichkeiten. Gerade Stücke wie Schulter oder Rindshaxe eignen sich hervorragend für langsam gegarte Grillgerichte, Sandwiches oder Wraps.
- Gemüse gehört genauso auf den Grill
Gemüse sorgt für Abwechslung und ergänzt Fleischgerichte ideal. Leicht geröstet, entwickelt es intensive Aromen und bringt zusätzliche Vielfalt auf den Grill.
- Resten kreativ weiterverwenden
Übrig gebliebenes Grillgut muss nicht im Abfall landen. Fleischreste eignen sich hervorragend für Sandwiches, Wraps oder Salate am nächsten Tag. Gegrilltes Gemüse kann in Bowls, Pasta-Gerichten oder Antipasti weiterverwendet werden.
- Richtig lagern statt wegwerfen
Wer Fleisch richtig lagert oder einfriert, kann es auch später noch in bester Qualität geniessen. Wichtig ist eine durchgehende Kühlung und eine luftdichte Verpackung. So bleiben Geschmack und Qualität erhalten und Lebensmittel müssen nicht unnötig entsorgt werden.
- Lebensmittel retten statt verschwenden
Wer flexibel bleibt und auch einmal Neues ausprobiert, entdeckt häufig neue Lieblingsprodukte. Über Too Good To Go lassen sich hochwertige Lebensmittel retten, die sonst nicht verkauft würden. Das spart Geld und hilft gleichzeitig, Food Waste zu reduzieren.
- Hochwertige Lebensmittel retten statt verschwenden
Wer beim Grillieren sparen und gleichzeitig Food Waste vermeiden möchte, findet über Too Good To Go schweizweit zahlreiche Partnerbetriebe, die hochwertige Lebensmittel zu reduzierten Preisen anbieten. Über die App können Nutzerinnen und Nutzer überschüssige Fleisch- und Wurstwaren sowie weitere Lebensmittel retten, die am Ende des Tages nicht verkauft wurden. So erhalten hochwertige Produkte eine zweite Chance und landen auf dem Teller statt im Abfall.
Schweizer Metzgereien beobachten den Wandel
Die Entwicklung zeigt sich auch bei Schweizer Partnerbetrieben von Too Good To Go. Dazu gehören unter anderem:
- Die Trämeler Metzgerei in Bern, die für traditionelles Metzgerhandwerk, regionale Spezialitäten und hochwertige Fleischprodukte steht.
- Lehmann's Hombi Metzgerei, ein Familienbetrieb mit langjähriger Tradition, der seit über 50 Jahren auf Qualität, Frische und handwerkliche Verarbeitung setzt.
- Ueli-Hof, ein Luzerner Bio-Fleischproduzent, der von der Tierhaltung über die Verarbeitung bis zum Verkauf alles aus einer Hand anbietet und sich für einen verantwortungsvollen Fleischkonsum im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt engagiert.
- Hatecke, bekannt für hochwertige Fleisch- und Wurstspezialitäten aus traditioneller Handwerkskunst und sorgfältig ausgewählten Rohstoffen.
*Repräsentative Online-Befragung von Appinio im Auftrag von Too Good To Go Schweiz. Befragt wurden 500 Personen in der Schweiz im Alter von 18 bis 65 Jahren (50 % weiblich, 50 % männlich) im Zeitraum vom 1. bis 8. Juni 2026.
Über Haya Molcho
Die israelisch-österreichische Gastronomin ist Gründerin der international erfolgreichen Restaurantmarke NENI. Geprägt von den Aromen des Nahen Ostens, verbindet sie in ihrer Küche orientalische Wurzeln mit internationalen Einflüssen. Gemeinsam mit ihren Söhnen entwickelte sie ein Konzept, das für gemeinsames Geniessen und weltoffene Küche steht. Neben ihrer Arbeit als Gastronomin ist sie auch Kochbuchautorin und regelmässig in Medien sowie auf kulinarischen Events präsent.

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